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Sportmedizin

 

Sport und Bewegung sind in jedem Alter gesund und sorgen für Lebensqualität – jedenfalls dann, wenn sie im richtigen Maß erfolgen. Ob Sie erstmals oder wieder mit Sport beginnen, im Hinblick auf mögliche Risikofaktoren sicher gehen wollen oder bei der Ausübung Ihres Sports eine akute Verletzung oder unter chronischen sportbedingten Beschwerden leiden. Im Bereich der Sportmedizin sind wir gerne Ihr Partner.

Versorgung von Unfallverletzungen und sportbedingten Erkrankungen

Beschwerden des Bewegungsapparates, die die sportlichen Aktivitäten einschränken sowie Sportunfälle betreffen längst nicht nur die Profis. Auch ambitionierte Freizeit- oder Hobbysportler erleiden häufig Verletzungen oder Überlastungsschäden, die oftmals die Sehnen betreffen. Achillessehnen- und Schulterbeschwerden, Tennisarm oder Golferellenbogen können sich zwar auch durch anderweitige Belastungen entwickeln, sind jedoch vielfach durch Sport verursacht. Ähnlich verhält es sich mit Stressfrakturen, den sog. Ermüdungsbrüchen.

Bei guten Erfolgsaussichten gehört es auch im Bereich der Sportmedizin zu unseren Prinzipien, einen chirurgischen Eingriff nach Möglichkeit zu vermeiden und einer konservativen Behandlung, z. B. durch Eigenblutbehandlung, Stoßwellentherapie oder Bildwandler gesteuerten Spritzen (Mikrotherapie), den Vorrang zu geben. Dies gilt auch bei bereits bestehenden Beschwerden oder Schädigungen wie Knie-, Hüft- oder Sprunggelenksarthrosen, Knorpelschäden, degenerative Veränderungen, Bandscheibenvorfälle oder andere Wirbelsäulenprobleme. Solche Erkrankungen müssen nicht automatisch ein Ende der sportlichen Betätigung bedeuten. Wichtig sind hier eine genaue Diagnostik und Analyse der Symptomatik, die gezielte Einleitung einer Behandlung sowie die daran anschließende individuelle Anpassung der sportlichen Belastung.

Sollte bei einer akuten Sportverletzung eine chirurgische Versorgung notwendig sein, können wir diese im OP-Bereich unserer Praxis ambulant anbieten. Für Operationen, die eine aufwändigere Therapie mit stationärer Aufnahme erfordern, kooperieren wir eng mit Spezialisten aus umliegenden Kliniken sowie mit Experten aus dem Bereich der sich anschließenden Physiotherapie sowie ggf. Reha-Medizin.

Funktionsuntersuchungen von Wirbelsäule und Muskulatur

Prinzipiell dient Sport der Prävention und hält gesund – unabhängig vom Lebensalter. Eine intensive sportliche Betätigung bedeutet für den Körper jedoch oft auch hohe Belastungen. Dies birgt ein gewisses Risiko für Verletzungen oder Schäden im Bereich des Bewegungsapparates. Wichtig sind daher sportmedizinische Vorsorgemaßnahmen, bei der eventuell bestehende körperliche Einschränkungen rechtzeitig diagnostiziert und ggf. einer geeigneten Therapie zugeführt werden.

Am Anfang steht dabei immer eine individuelle Anamnese, bei der auch das Sport- und Bewegungsverhalten sowie eventuelle zurückliegende Verletzungen oder Erkrankungen Eingang finden. Anschließend erfolgt eine Untersuchung der Wirbelsäule im Hinblick auf mögliche Haltungsschäden sowie der Muskelfunktionsketten, die immer auch im Hinblick auf die jeweils betriebene Sportart interpretiert wird. Ziel ist, dass der Bewegungsapparat durch die sportlichen Belastungen keinen Schaden nimmt. Bei bereits eingetretenen Problemen stehen eine schnelle Genesung und Wiederherstellung der körperlichen Gesundheit an erster Stelle.

Sport-Check up

Fit werden oder fit bleiben ist grundsätzlich in jedem Alter möglich. Vor allem bei Patienten, die sich bislang noch nicht sportlich betätigt haben oder nach längerer Zeit wieder mit Sport beginnen möchten, bringt ein Sport-Check up zusätzliche Sicherheit. Dies gilt in gleichem Maße für Patienten mit Vorerkrankungen.

Dazu gehört eine Belastungsuntersuchung auf dem Fahrradergometer. Stufenweise wird die Belastung erhöht. Über diesen Weg lässt sich die Leistungsfähigkeit bzw. deren Grenzen ermitteln. Zudem wird ein EKG geschrieben, um mögliche kardiale Risikofaktoren zu erkennen, die einer Behandlung bedürfen. In diesem Bereich kooperieren wir eng mit einem Netzwerk aus Internisten und Kardiologen, die die Auswertung des EKGs vornehmen. Bei bestehenden Auffälligkeiten bzw. Handlungsbedarf erfolgt eine Überweisung zum Facharzt für Innere Medizin / Kardiologie. Bei entsprechender Indikation wird dort auch ein Lungenfunktionstest durchgeführt.

Die Auswertung aller Ergebnisse erlaubt Rückschlüsse auf die individuelle Leistungsfähigkeit und ist Basis für die Intensität eines gesundheitsfördernden Trainings.

Sportmedizin 1Dr. j.H. Busch, Orthopäde Dortmund